Großaufgebot an Rettungskräften im Wetscher Bruch

Einsatzübung

Zu einem Brand in einem Fermenter mit einer anschließenden Explosion wurden die Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Rehden sowie die Feuerwehr Lembruch , die Gefahrgutstaffel  Süd des Landkreis Diepholz, der Rettungsdienst des DRK und die DRK Bereitschaften aus Diepholz und Lemförde  alarmiert. Den Einsatzkräften dieser groß angelegten Übung bei der Biogasanlage auf dem Hof Dünnemann im Wetscher Bruch wurde ein Einsatzszenario präsentiert, wo sich jeder wünschte, das diese Situation nie im Ernstfall eintreffen würde. Dreizehn zum Teil schwerst verletzte Personen galt es in der gut zwei Stündigen Übung zu finden bzw. zu retten, Schläuche mussten verlegt werden um genügend Löschwasser an die Einsatzstelle zu bekommen. Auf einem Verletztensammelplatz wurden die gefundenen Personen dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Ständig wurden Luftmessungen gemacht um ausschließen zu können, das sich gefährliche Dämpfe ausbreiten könnten die weitere Verletzte nach sich ziehen könnten. In einem eigens von der Bereitschaft aufgebauten Zelt wurden die verletzten  Personen durch ein Ärzteteam gecheckt und in Kategorien von leicht bis schwer verletzt auf diverse bereitstehende Rettungswagen verteilt die für einen Transport in die umliegenden Krankenhäuser sorgen sollten.  Ausgearbeitet hatten diese sehr real wirkende Übung Reinhard Korte und Jörn Blumberg, beide sowie die Führungskräfte des Rettungsdienstes Axel Vetter (Diepholz) und Dr. Andreas Callis aus Stuhr waren mit dem Übungsablauf sehr zufrieden. Als weitere Übungsbeobachter waren der erste stellvertretende Kreisbrandmeister Dieter Berg, die Gemeindebrandmeister Reiner Schmidt (Rehden) und Friedhelm Danhus (Lemförde), sowie Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch und einige Ratsmitglieder vor Ort.

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