Außergewöhnlich hohe Ehrungen in der Feuerwehr Hemsloh

Der Höhepunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hemsloh waren zweifelsohne die Ehrungen langjähriger Feuerwehrkameraden. Der Kreisverbandsvorsitzende Uwe Stubbemann hatte die ehrenvolle Aufgabe gemeinsam mit Gemeindebrandmeister Reiner Schmidt die Kameraden Hermann Aufderhardt für sage und schreibe 75 jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr Hemsloh zu ehren. Für ebenfalls imponierende 70 Jahre in der Feuerwehr erhielt Heinz Meyer eine Auszeichnung aus Händen Stubbemanns. Auf immerhin 40 Jahre Dienst am Nächsten bringt es Reinhard Klöcker, auch er wurde für seine Jahrzehnte lange Treue ausgezeichnet. In seinen Dankesworten versprach Uwe Stubbemann spätestens in fünf Jahren wieder auf der Jahreshauptversammlung anwesend zu sein, denn die Möglichkeit einen Kameraden für 80 Jahre in der Feuerwehr zu ehren, gibt es wohl nur äußerst selten.

 

Seinem Bericht für das abgelaufene Feuerwehrjahr konnte Ortsbrandmeister Jörg Fuchs kurz und knapp halten, wir wurden zu zwei Einsätzen und einer Alarmübung alarmiert, so Fuchs. Im Fokus stand in den letzten Monaten die Sanierung des Gerätehauses, diese wird in nächster Zeit komplett abgeschlossen werden können, geplant ist dann der Öffentlichkeit mittels eines Tages der offenen Tür das Ergebnis zu präsentieren. Die üblichen angesetzten Übungsdienste wurden selbstverständlich genauso pflichtbewusst durchgeführt wie auch die Teilnahme an gesellschaftlichen Veranstaltungen. Unsere Wettbewerbsgruppe sicherte sich auf Gemeindeebene einen hervorragenden 2. Platz. Da wir selbst Ausrichter der Gemeindewettbewerbe waren, so der Ortsbrandmeister, überließen wir einer anderen Wettbewerbsgruppe selbstverständlich den ersten Platz.

 

Da bei den anstehenden Wahlen das gesamte Kommando neu zu wählen war, übernahm Rolf Hempe kurzfristig die Versammlungsleitung und schlug Jörg Fuchs erneut für den Posten des Ortsbrandmeisters vor. Einstimmig positiv viel das Votum für Fuchs aus der darauf hin wieder die weitere Wahlleitung übernahm. Bis auf einen Posten wurden alle Amtsinhaber per Wiederwahl in ihren Ämtern bestätigt. Das waren Detlef Mackenstedt (stellv. Ortsbrandmeister), Heinrich Scharfschwerdt (Kassenführer), Stefan Wenk (Schriftführer), Dennis Finkenstädt (Atemschutzgerätewart), Daniel Lohrmann (Gerätewart) und Wilfried Finkenstädt (Sicherheitsbeauftragter). Lediglich Jürgen Dyckhof kandidierte nicht mehr für den Posten des Gruppenführers, diesen Job übernimmt fortan Rolf Hempe. Aufgrund Ihrer erbrachten Leistungen und Lehrgängen beförderte Jörg Fuchs schließlich die Kameraden Wilfried und Dennis Finkenstädt zu ersten Hauptfeuerwehrmännern und Marcel Wegener zum Oberfeuerwehrmann.

Der Feuerwehr Hemsloh gehören derzeit 94 Mitglieder an die sich in 26 Aktive, 14 Alterskameraden und 54 fördernde Mitglieder aufgliedern.

 

In seinen Grußworten überbrachte Bürgermeister Friedrich Sandering auch im Namen der Samtgemeindeverwaltung die besten Grüße und dankte allen Aktiven für ihre unermüdliche Bereitschaft zum Dienst am Nächsten. Wir von der Verwaltung werden uns immer sofern es uns möglich ist für die Belange der Feuerwehr einsetzen, versprach Sandering. Kreisverbandsvorsitzender

 

Uwe Stubbemann gratulierte allen gewählten, beförderten und geehrten Kameraden. Beachtliche 1650 mal alarmierte die Leitstelle eine Feuerwehr irgendwo im Landkreis Diepholz in 2015, das so Stubbemann ist schon eine imposante Zahl. Der größte und aufwendigste Einsatz des letzten Jahres dürfte der Brand eines Recyclingbetriebes in Brinkum gewesen sein fuhr der Kreisverbandsvorsitzende in seinen Ausführungen weiter. Leider muss auch in 2016 wieder stark investiert werden, so sind unter anderem zwei Wechselladerfahrzeuge mit Anhänger, mehrere Absetzbehälter zu beschaffen, der größte Brocken den der Landkreis zu schultern hat wird jedoch der Um.- bzw. Anbau der FTZ Barrien sein.

Gemeindebrandmeister Reiner Schmidt schloss sich den Glückwünschen an. Er informierte die Versammlung darüber das es künftig etwas mehr zu tun gibt für die Hemsloher Feuerwehr denn gemeinsam mit den Kameraden aus Düversbruch sollen sie eine Unterstützergruppe bilden die im Notfall zu Einsätzen innerhalb und außerhalb der Gemeindegrenzen alarmiert werden kann. Die Störfallübung am Erdgasspeicher Rehden verlief sehr gut, so Schmidt weiter. Er ermahnte allerdings, das egal welches Alarmstichwort bei einer Alarmierung über den Meldeempfänger kommt, jeder Kamerad sich verpflichtet fühlen sollte sich am Einsatz zu beteiligen.

Gemeindejugendfeuerwehrwartin Tanja Rempe wusste nur positives aus der Jugend und Kinderfeuerwehr zu berichten, alle Betreuer beider Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde und der Kinderfeuerwehr leisten eine hervorragende Arbeit und sorgen damit dafür, das sich die aktiven Feuerwehren künftig nicht ganz so viel Sorgen um den Nachwuchs machen müssen.  

v. Li: Gemeindebrandmeister Reiner Schmidt, Reinhard Klöcker, Heinz Meyer, Hermann Aufderhardt und Kreisverbandsvorsitzender Uwe Stubbemann
v. Li: Jörg Fuchs, Rolf Hempe, Daniel Lohrmann, Stefan Wenk, Wilfried Finkenstädt, Detlef Mackenstedt, Marcel Wegener, Heinrich Scharfschwerdt, Dennis Finkenstädt

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